Umgang mit den individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt

In einer altersgemischten Gruppe besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen jüngeren und älteren Kindern. Kinder in jeder Altersstufe von drei bis sechs Jahren sind für jede Gruppe wünschenswert und fördern das Sozialverhalten. Dazu gehört auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen in der Gruppe. Die Kinder sollen die Unterschiede zum anderen Geschlecht wahrnehmen und wertschätzen.

Aus pädagogischer Sicht finden wir es sinnvoll, verschiedenen Familienformen Großfamilie, Alleinerziehende Eltern ...) in jeder Gruppe Platz zu geben, da dies ein sehr vielfältiges, lebhaftes und interessantes Miteinander möglich macht.

 

Soziokulturelle Vielfalt

 

Bedeutend für unsere Arbeit ist auch die interkulturelle Erziehung und Bildung, ein durchgängiges Prinzip mit praktischen Konsequenzen für den pädagogischen Alltag (z.B. Länderprojekte). Wir, die pädagogischen Fachkräfte in der Einrichtung, haben für die Kinder eine Vorbildfunktion – Kinder sehen zum Beispiel, wie wir mit den Eltern und anderen Sprachen umgehen.

Wir fördern den ungezwungenen und einfühlsamen Umgang mit Menschen, die unterschiedlichste Erfahrungshintergründe und Lebensformen haben. Nicht nur für Migrantenkinder (beide Elternteile fremdsprachig) ist diese Wertschätzung im pädagogischen Alltag wichtig, auch für Kinder mit deutscher Muttersprache ist sie ein wesentlicher Bestandteil einer interkulturell orientierten sprachlichen Bildung. (Kennenlernen der "fremden" Sprache, Kultur, Wertvorstellungen, des unterschiedlichen Aussehens, Religionen ...)

Aber auch Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko oder Kinder die behindert bzw. von Behinderung bedroht sind, werden in unserer Einrichtung integriert und durch Fachpersonal gefördert (siehe Integrationsgruppe).

 

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